Medienpakete für die Klasse 7 bis Klasse 10

Wie lässt sich klimafreundliche Mobilität gestalten?


Die vorliegende Unterrichtseinheit hat das Ziel, die Schüler:innen zu einer Reflexion des eigenen Mobilitätsverhaltens bezüglich Nachhaltigkeit und Klimaschutz zu animieren. Sie erarbeiten Handlungsalternativen und entwickeln Ideen, wie sie selbst einen Beitrag zu mehr Klimaschutz leisten können.

Auf einen Blick

Fächerzuordnung:
Geografie, Naturwissenschaften, Politische Bildung, Wirtschaft-Arbeit-Technik
Dauer des Einsatzes:
180 Minuten
Jahrgangsstufe und Klasse:
Sekundarstufe I, 7-10
BNE-Ziele:
Nr. 7, 9, 11, 13

Thema im Unterricht

Mithilfe der Materialien erläutern die Lernenden den Unterschied zwischen Mobilität und Verkehr, erschließen Mobilität als Grundbedürfnis, erarbeiten konkrete Anlässe für Mobilität sowie Arten der Fortbewegung und vergleichen die Emissionswerte unterschiedlicher Verkehrsmittel. Darüber hinaus werden zentrale Ziele zur Bildung für nachhaltige Entwicklung gefördert.

Hinweise zur Didaktik und Methodik

Umwelterziehung ist fester, fächerübergreifender Bestandteil der Bildungspläne. Neben einem fächerübergreifenden Bezug leistet die Einheit zu klimafreundlicher Mobilität einen Beitrag für BNE (Bildung für nachhaltige Entwicklung), die Kinder und Jugendliche darin fördern, Auswirkungen des eigenen Handels auf die Welt zu verstehen und verantwortungsvolle, nachhaltige Entscheidungen zu treffen.

Impulsfrage: Was bedeutet (für euch) Mobilität?

Wichtige Schlagworte werden an der Tafel festgehalten. Ggf. fällt auch der Begriff „Verkehr“. Dieser wird an der Tafel notiert und dient für eine Überleitung in die Erarbeitung --> Unterscheidung zwischen Verkehr und Mobilität.

Alternative: Betrachten des Videobeitrags von TECHLAB: Was bedeutet Mobilität für dich? - YouTube. Anschließend erläutern die Schüler:innen, was sie unter Mobilität verstehen.
 

Sozial- und Aktionsform: Plenum

Die Schüler:innen erläutern den Unterschied zwischen Mobilität und Verkehr (s. AB1, Arbeitsauftrag 1).

Sozial- und Aktionsform: Partnerarbeit

Sicherung und Diskussion der Ergebnisse. Eine Partnergruppe erläutert und unterscheidet die Begriffe Verkehr und Mobilität. Die übrigen Schüler:innen ergänzen fehlende Aspekte.

Sozial- und Aktionsform: Plenum

Schritt 1: Die Schüler:innen erarbeiten Gründe für Mobilität (s. AB1, Arbeitsauftrag 2).

Schritt 2: Die Schüler:innen erarbeiten unterschiedliche Arten der Fortbewegung (s. AB1, Arbeitsauftrag 2).

Schritt 3: Lebensweltbezug (s. AB1, Arbeitsauftrag 3): Die Schüler:innen setzen sich mit folgenden Fragen auseinander:

  • Wie komme ich zur Schule?
  • Wie bewege ich mich in Berlin/ in meinem Kiez?
  • Für was bin ich mobil (Fahrtenanlässe)?
  • Welche Alternativen habe ich für diese Wege?

Sozial- und Aktionsform: Einzel-/Partner-/Gruppenarbeit

Sicherung und Diskussion der Ergebnisse.

Sozial- und Aktionsform: Plenum

Für eine (Binnen-)Differenzierung oder als Hausaufgabe erläutern die Schüler:innen, inwiefern die Digitalisierung unsere Mobilitätswelt verändert – auch in Bezug auf den Klimaschutz (s. AB1, Hausaufgabe). Hierzu betrachten sie u. a. folgendes Erklärvideo: Wie treibt die Digitalisierung die Mobilität der Zukunft voran? | mit Mirko Drotschmann - YouTube.

Alternative (anspruchsvolle!) Differenzierungsaufgabe für leistungsstarke Lerngruppen:

  • Führe aus, wie der demografische Wandel die Mobilität beeinflusst.

Sozial- und Aktionsform: Einzel-/ Partnerarbeit

Ggf. Sicherung und Diskussion der Ergebnisse aus der Differenzierung bzw. Hausaufgabe.

Sozial- und Aktionsform: Plenum

Schritt 1: Die Schüler:innen vergleichen den CO2-Ausstoß unterschiedlicher Verkehrsmittel (s. AB2, Arbeitsauftrag 1).

  • Ein Aspekt, zu dem es keine konkreten und spezifischen Daten gibt, welcher sich aber auch auf die Umwelt auswirkt, ist die Lärmemission. --> Problematisierung und Diskussion im Plenum.

Schritt 2: Lebensweltbezug: Die Schüler:innen errechnen die eigene CO2-Bilanz (bspw. durch das Pendeln zur Schule oder den letzten Sommerurlaub).

Sozial- und Aktionsform: Einzel-/ Partnerarbeit

Besprechung der Ergebnisse.

Mögliche Impulsfragen:

  • Was erstaunt?
  • Welche neuen Fragen stellen sich mir?
  • Wo sehe ich Handlungsbedarf?
  • Welche Konsequenzen ziehe ich daraus?

Sozial- und Aktionsform: Plenum

Recherchearbeit: Rolle des ÖPNV --> ÖPNV und Klimaschutz --> Was macht die BVG für eine umweltfreundliche und nachhaltige Mobilität? Welche Angebote bietet die BVG?

Sozial- und Aktionsform: Einzel-/Partner-/Gruppenarbeit

  1. Besprechung und Zusammentragen der Ergebnisse aus der Vertiefung (Angebote der BVG).
  2. Abschlussdiskussion: Was kann ich tun, um mich möglichst umweltfreundlich fortzubewegen?

Sozial- und Aktionsform: Plenum

Videoclips, Spiele und interaktive Anwendungen

Video

Was bedeutet Mobilität für dich?

Video

Wie treibt die Digitalisierung die Mobilität der Zukunft voran? | mit Mirko Drotschmann