Medienpakete für die Klasse 7 bis Klasse 10

Mobilität der Zukunft


Die vorliegende Unterrichtseinheit befasst sich mit der Leitfrage, wie die Mobilität der Zukunft aussieht. Hierbei werden besonders zwei Aspekte berücksichtigt: Zum einen unterschiedliche Antriebstechnologien, wie Elektro-, Wasserstoff- und CNG-Fahrzeuge, zum anderen neue, zukunftsweisende Mobilitätskonzepte, wie Shared Mobility, Road Diet etc.

Auf einen Blick

Fächerzuordnung:
Geografie, Naturwissenschaften, Politische Bildung, Wirtschaft-Arbeit-Technik
Dauer des Einsatzes:
180 Minuten
Jahrgangsstufe und Klasse:
Sekundarstufe I, 7-10
BNE-Ziele:
Nr. 7, 9, 11, 13

Thema im Unterricht

Mithilfe der Materialien erläutern und diskutieren die Schüler:innen Vor- und Nachteile von E-, Wasserstoff- und CNG-Fahrzeugen. Sie entwerfen eigene Ideen für eine nachhaltige Mobilität in Berlin und reflektieren, wie sie selbst einen Beitrag für mehr Umweltschutz im Bereich der Mobilität leisten können. Auch die Rolle des ÖPNV wird dabei gemeinsam diskutiert.

Hinweise zur Didaktik und Methodik

Umwelterziehung ist fester, fächerübergreifender Bestandteil der Bildungspläne. Neben einem fächerübergreifenden Bezug leistet die Einheit zur Mobilität der Zukunft einen Beitrag für BNE (Bildung für nachhaltige Entwicklung), die Kinder und Jugendliche darin fördern, Auswirkungen des eigenen Handels auf die Welt zu verstehen und verantwortungsvolle, nachhaltige Entscheidungen zu treffen.

Wimmelbild: Lehrkraft zeigt der Klasse Abbildungen von verschiedenen Fahrzeugen, Rollern, Tankstellen, Haltestellen, alten Autos, fliegenden Taxis etc.

--> Frage an die Klasse: Was versteht ihr unter „Mobilität der Zukunft“?  Beiträge der Schüler:innen werden geclustert (Mindmap): Fahrzeug- bzw. Antriebsarten – Konzepte (Rolle des ÖPNV).

Überleitung: Was man unter „Mobilität der Zukunft“ versteht, kann sehr vielfältig sein. Wir widmen uns insbesondere zwei Aspekten. Erstens: Wie können wir unsere derzeitigen Fahrzeuge umweltfreundlicher gestalten? Zweitens: Welche Konzepte gibt es, den Verkehr insgesamt zu verändern.

Sozial- und Aktionsform: Plenum

E-Mobilität: Zahlen, Erfahrungen, E-Bus-Konzepte

Lehrkraft: Wenn es um den Antrieb von Fahrzeugen geht, werden oft Elektrofahrzeuge genannt. Aber wie viele gibt es tatsächlich? Wie ist die Entwicklung?

--> Schüler:innen recherchieren in Partnerarbeit und bearbeiten AB1, Arbeitsauftrag 1 und 2.

Für eine Binnendifferenzierung oder als Hausaufgabe entwerfen die Lernenden eigene E-Konzepte für ihre Stadt Berlin (s. AB1, Hausaufgabe).

Sozial- und Aktionsform: Partnerarbeit

Diskussion der Ergebnisse – und Frage nach eigenen Erfahrungen, z. B. in der Familie.

Sozial- und Aktionsform: Plenum

Wasserstoff und Biogas als Antriebe

Lehrkraft: Eine Art des elektrischen Antriebs bildet Wasserstoff, eine Andere Biogas. Fahrzeuge mit solchen Antrieben sind noch selten. Wir teilen die Klasse in zwei Gruppen auf: Eine befasst sich mit dem Thema Wasserstoff, die andere mit Biogas.

  •  Medium: Videobeiträge des MDR (Gruppe 1) und der ARD (Gruppe 2), AB2 sowie Linktipps auf dem AB.

Sozial- und Aktionsform: Gruppenarbeit

Sicherung der Ergebnisse und Vorstellung der unterschiedlichen Antriebe durch die entsprechenden Gruppen.

Diskussion im Plenum über die verschiedenen Antriebe.

Mögliche Impulsfragen:

  • Welches Fahrzeug würdet ihr wählen? Erläutert.
  • Habt ihr oder eure Familie bereits Erfahrungen?
  • Diskutiert eigene Ideen für die Zukunft.

Sozial- und Aktionsform: Plenum

Shared Mobility

Lehrkraft: „Sinnvolle“ Antriebe anzuwenden, ist eine Sache. Aber: Braucht überhaupt jede:r ein Auto? Oder kann man es sich teilen? Oder sogar verschiedenste Verkehrsmittel sinnvoll miteinander kombinieren? Shared Mobility bedeutet: Man teilt Fahrzeuge – je nach dem, was man gerade braucht. Sehen wir uns die Fakten an. --> Folie Shared Mobility(s. Anhang).

--> Diskussion im Plenum:

  • Erläutert, welche Verkehrsmittel ihr euch teilen würdet.
  • Überlegt, was noch alles geteilt werden könnte.
  • Diskutiert, welche Rolle der ÖPNV bei Shared Mobility spielen könnte.
  • Erörtert, wo die Probleme liegen.

Einzelarbeit:

Überlegt euch eine längere Strecke, die ihr ohne Auto schwierig bewältigen könnt. Welche verschiedenen Verkehrsmittel könnte man wie kombinieren? Würdet ihr auf das Auto verzichten? Wie müsste man das gesamte Verkehrssystem umbauen? Z. B. Haltestellen für E-Fahrzeuge, Busse on demand, Carsharing-Parkplätze, ...

Sozial- und Aktionsform: Plenum, Einzelarbeit

Präsentation einzelner Überlegungen und Konzepte von Schüler:innen.

Sozial- und Aktionsform: Plenum

Neue Mobilitätskonzepte

Lehrkraft: Verschiedene Antriebsarten bilden einen wichtigen Aspekt für die Mobilität der Zukunft. Aber es stellt sich die Frage: Welche Rolle spielen alternative Verkehrsmittel? Z. B. Fahrräder? Gibt es neue Ansätze und Ideen? Zukunftsforscher denken in anderen Dimensionen – und einige Städte machen schon vor, wie es gehen könnte.

--> Schüler:innen befassen sich in Gruppenarbeit mit alternativen Mobilitätskonzepten des Zukunftsinstituts (s. AB 3) unter: Der Megatrend Mobilität (zukunftsinstitut.de).

--> Klasse wird in Gruppen eingeteilt:

  • Gruppe 1: „Road Diet
  • Gruppe 2: „15-Minuten-Stadt“
  • Gruppe 3: Mobilitätskonzepte in Mailand

Sozial- und Aktionsform: Gruppenarbeit

Vorstellung und Diskussion der Gruppenergebnisse

Sozial- und Aktionsform: Plenum

Videoclips, Spiele und interaktive Anwendungen

Video

Einfach genial: Wasserstoff: Zukunft der Mobilität | ARD Mediathek

Video

Wie treibt die Digitalisierung die Mobilität der Zukunft voran? | mit Mirko Drotschmann

Spiel

Mobilität der Zukunft